markt­platz arbeit südba­den: Seit 2005 Südba­dens Karrie­re­messe für die ganze Familie

In einer Zeit, in der fast jeder zweite Ausbil­dungs­be­trieb seine Stellen nicht beset­zen kann und Jugend­li­che gleich­zei­tig nicht wissen, wohin mit ihren Fragen zur Berufs­wahl, braucht es einen Ort, an dem beide Seiten zusam­men­kom­men. In Südba­den gibt es diesen Ort seit über zwanzig Jahren: markt­platz arbeit südba­den in der Messe Freiburg.

Wie alles begann

2005, als der Begriff Fachkräf­te­man­gel in vielen Betrie­ben noch ein Fremd­wort war, fand in Freiburg zum ersten Mal der markt­platz arbeit südba­den statt. Die Idee: eine Messe, die nicht nur Ausbil­dung und Studium, sondern auch Recrui­ting und Weiter­bil­dung unter einem Dach vereint. Keine reine Schüler­messe. Keine reine Jobmesse. Sondern ein Markt­platz im wörtli­chen Sinn – ein Ort, an dem Angebot und Nachfrage auf dem Arbeits­markt direkt aufein­an­der­tref­fen.

Das Konzept hat sich bewährt. Über zwanzig Jahre später ist markt­platz arbeit südba­den eine der großen Karrie­re­mes­sen der Region und ein fester Termin im Kalen­der von Betrie­ben, Schulen und Familien zwischen Ortenau und Markgräf­ler­land.

Ein etwas anderes Konzept

Was markt­platz arbeit südba­den von vielen anderen Veran­stal­tun­gen unter­schei­det, ist sein Konzept. Die Messe deckt drei Berei­che gleich­zei­tig ab und wird in der Freizeit besucht.:

  • Ausbil­dung und Studium: Jugend­li­che, die vor der Berufs­wahl stehen, finden hier Hunderte von Ausbil­dungs­be­ru­fen, Studi­en­gän­gen und dualen Angebo­ten – vorge­stellt von den Betrie­ben und Hochschu­len selbst.
  • Recrui­ting: Auch Berufs­er­fah­rene und Querein­stei­ger treffen auf Arbeit­ge­ber, die offene Stellen beset­zen wollen. In Zeiten, in denen der Fachkräf­te­man­gel alle Quali­fi­ka­ti­ons­stu­fen betrifft, wird dieser Bereich vor allem perspek­ti­visch immer wichti­ger.
  • Weiter­bil­dung: Bildungs­trä­ger, Schulen und Akade­mien stellen Programme vor, die den nächs­ten Karrie­re­schritt ermög­li­chen – vom Meister­brief bis zur berufs­be­glei­ten­den Quali­fi­ka­tion.
  • Freiwil­lig­keit und hohe Quali­tät der Besucher und der Gesprä­che: markt­platz arbeit südba­den wird ausschließ­lich in der Freizeit besucht. Dieje­ni­gen, die auf die Messe kommen, sind also hochmo­ti­viert. Daraus resul­tiert die hohe Quali­tät der Gesprä­che an den Messe­stän­den.

Über 100 Ausstel­ler – und eine bemer­kens­werte Treue

Regel­mä­ßig stellen über 100 Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen und Bildungs­ein­rich­tun­gen auf dem markt­platz arbeit südba­den aus. Die Bandbreite reicht von Indus­trie­un­ter­neh­men über Handwerks­be­triebe und IT-Firmen bis hin zu Kommu­nen, Kammern, dem öffent­li­chen Dienst, dem Gesund­heits­we­sen und der Gastro­no­mie.1

Eine Zahl sticht beson­ders hervor: Rund 80 Prozent der Ausstel­ler sind seit der Gründungs­ver­an­stal­tung 2005 immer wieder dabei.1 Das ist kein Zufall, sondern ein Quali­täts­zeug­nis. Wer seit zwanzig Jahren wieder­kommt, tut das, weil die Messe liefert, was sie verspricht: den direk­ten Kontakt zu Nachwuchs­kräf­ten und Fachper­so­nal aus der Region.

Eine Messe für die ganze Familie

Studien zeigen: 63 Prozent der Jugend­li­chen nennen ihre Eltern als wichtigste Unter­stüt­zung bei der Berufs­ori­en­tie­rung.2 31 Prozent sehen sie sogar als beruf­li­ches Vorbild.2 Wer junge Menschen bei der Berufs­wahl errei­chen will, muss auch ihre Familien anspre­chen.

Der markt­platz arbeit südba­den ist deshalb bewusst als Berufs­messe für die ganze Familie konzi­piert. Eltern können gemein­sam mit ihren Kindern Stände besuchen, Fragen stellen und sich ein eigenes Bild machen. Das senkt die Hemmschwelle – beson­ders für Jugend­li­che, die zum ersten Mal eine Messe besuchen – und erhöht die Wahrschein­lich­keit, dass aus einem Messe­be­such eine Bewer­bung wird. Und auch die Eltern können als Wieder­ein­stei­ger, Jobwechs­ler, beruf­li­che Auf- oder Umstei­ger Angebote, Kontakte und Infor­ma­tio­nen für sich selbst finden.

Kosten­lo­ser Eintritt, persön­li­che Beratung

Der Eintritt zum markt­platz arbeit südba­den ist kosten­los.3 Neben den Ausstel­ler­stän­den bietet die Messe ein Service Center mit indivi­du­el­ler Beratung zu Bewer­bung, Karrie­re­pla­nung und Weiter­bil­dung. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge und Workshops zu aktuel­len Arbeits­markt­the­men.

Die Kombi­na­tion aus niedrig­schwel­li­gem Zugang und profes­sio­nel­lem Rahmen macht die Messe zu einem Format, das sowohl für den großen Indus­trie­kon­zern als auch für den kleinen Handwerks­be­trieb funktio­niert.

Die Region im Fokus

Der markt­platz arbeit südba­den richtet sich gezielt an Besucher und Ausstel­ler aus der Region – aus Freiburg und Umgebung, dem Landkreis Emmen­din­gen, dem Breis­gau-Hochschwarz­wald und dem Markgräf­ler­land. Das ist kein Nachteil, sondern der entschei­dende Vorteil: Wer hier ausstellt, trifft auf Bewer­ber, die vor Ort leben und arbei­ten wollen. Wer hier als Besucher kommt, findet Arbeit­ge­ber, die in der Nachbar­schaft ansäs­sig sind.

In einem Ausbil­dungs­markt, in dem die IHK Südli­cher Oberrhein knapp 3.900 neue Verträge verzeich­net, aber den Bewer­ber­man­gel als dominie­ren­des Thema benennt,4 ist diese regio­nale Veran­ke­rung ein Gewinn für beide Seiten.

Der nächste Termin: 13. und 14. Novem­ber 2026

markt­platz arbeit südba­den findet am 13. und 14. Novem­ber 2026 in der Messe Freiburg statt. Für Besuche­rin­nen und Besucher ist der Eintritt frei. Für Ausstel­ler sind alle Infor­ma­tio­nen zur Teilnahme auf marktplatzarbeit.com verfüg­bar.

Ob Schüle­rin auf der Suche nach dem richti­gen Ausbil­dungs­be­ruf, Eltern mit Fragen zur Berufs­wahl ihrer Kinder, Fachkraft auf der Suche nach einer neuen Heraus­for­de­rung oder Betrieb auf der Suche nach Nachwuchs – markt­platz arbeit südba­den ist der Ort in der Region, an dem alle zusam­men­kom­men.


Quellen

  1. marktplatzarbeit.com: Infor­ma­tio­nen für Ausstel­ler
  2. KOFA – Kompe­tenz­zen­trum Fachkräf­te­si­che­rung: „Berufs­ori­en­tie­rung für Schüler” / Deutsch­lands Markt­for­scher: „Ausbil­dungs­per­spek­ti­ven 2025”
  3. marktplatzarbeit.com: Besucher­infor­ma­tion
  4. IHK Südli­cher Oberrhein / Stadt­an­zei­ger Ortenau: „Ausbil­dungs­markt in Südba­den ist noch stabil”, Novem­ber 2025